Zahlen, Daten Fakten

Allgemeine Daten

geographische Lage
Das Dekanat Wadgassen umfasst räumlich ein Gebiet auf der linken Saarseite, das von Hostenbach an der Saar über die Dörfer des Saargaus bis Biringen-Oberesch nordwestlich von Rehlingen-Siersburg an der Grenze zu Frankreich reicht.
Die zentralen Zivilgemeinden sind Wadgassen, Überherrn, Wallerfangen und Rehlingen-Siersburg mit ihren insgesamt 30 zugehörigen Dörfern und Ortsteilen.

Pfarreienstruktur
Im Dekanat leben 39529 Katholiken (Stand:1. Mai 2016), was etwa 75% der Gesamtbevölkerung (Stand:31.12.2015) ausmacht. 21 selbständige Pfarreien bilden 5 Pfarreiengemeinschaften. Die Größe der Pfarreien (und damit auch der Pfarreiengemeinschaften) variiert stark von 3500 bis 4000 Mitgliedern in den zentralen Gemeinden bis hin zu 156 (Leidingen) in den Dörfern des Saargaus.


Struktur der Gemeinden und Dörfer

Im Ggroben lassen sich zwei ganz unterschiedliche Gemeindeformen im Dekanat Wadgassen feststellen: Zum einen sind das die größte Orte typisch saarländischer (post)industrieller Prägung an Saar und Nied und zum anderen die Dorfgemeinschaften auf dem Saargau und an der französischen Grenze.

Größere Gemeinden an Saar und Nied
Die Gemeinden und Ortsteile Wadgassen, Hostenbach, Schaffhausen, Überherrn, Wallerfangen, Rehlingen und Siersburg sind mit jeweils 3000 bis 4000 Menschen die einwohnerstärksten im Dekanat und in typisch saarländischer Weise dicht besiedelt. Einer relativ guten Infrastruktur ist es zu verdanken, dass es in fast allen diesen Gemeinden Neubaugebiete gibt, die besonders von jungen Familien, teils aus den jeweiligen Orten, teils von auswärts besiedelt werden.

Dörfer auf dem Saargau und im französischen Grenzbereich
Kennzeichnend sind die durchweg geringe Einwohnerzahl von ca 1000 bis unter 200 und die durch offene Natur, Wälder und bäuerliche Kulturlandschaft bedingte weiten Entfernungen einzelner Dörfer voneinander. Die Infrastruktur ist nur schwach ausgebildet, so dass ein hoher Zwang zur Mobilität besteht (auch schon für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter). In der Regel besteht eine starke Identifikation mit dem eigenen Dorf, der Kirche im Ort und der Pfarrgemeinde.